Ausbildung zu KonfliktschlichterInnen

Vom 16. - 24. Mai haben wir neue KonfliktschlichterInnen ausgebildet. Da sich bekanntermaßen mit Freude und Erlebnissen besser arbeiten und lernen lässt, haben wir die Ausbildung wieder in einer Unterkunft des Alpenvereins durchgeführt.
In dieser Woche haben die SchülerInnen gelernt was Konflikte sind, dass zum Streiten immer mindestens zwei gehören und die Konfliktursachen weitreichend und nicht immer gleich erkennbar sein können.
Sie haben gelernt, dass Konflikte eskalieren können und zur Schlichtung Kreativität und Können notwendig sind. So haben die angehenden Konfliktschlichterinnen über ihre eigenen Konflikte und den Umgang damit nachgedacht und gelernt, welches unsere Grundbedürfnisse sind, und was die Auswirkungen sein können, wenn diese nicht befriedigt sind.
Sie haben gelernt aktiv zuzuhören, und gewaltfrei zu kommunizieren. Stufen der Konflikteskalation waren ebenso Gegenstand des Unterrichts, wie die Gestaltung von Verfahren der Konfliktschlichtung und den notwendigen Formalitäten. Und dann eben: Konfliktschlichten üben, üben, üben…

Zur Freude aller sind wir für einen Tag über den Brenner nach Bozen gefahren, mit Besichtigung des Ötzi-Museums, einer wunderbaren Ausstellung über den „Menschen aus dem Eis“. Zur Freude (fast) aller hingen wir auch für einen halben Tag „an der Wand“: Klettern am Seil brachte so manche/n an den Rand ihrer / seiner Möglichkeiten. Wir haben alles gemeistert, und sind nach einem Kurzstopp in Innsbruck per Nachtzug und gut vorbereitet wieder in Rendsburg angekommen.