Gedenkstättenfahrt der 10b

Mit dem Förderprogramm des Deutsch-Polnischen Jugendwerkes fuhr die Klasse 10b mit Frau Lebski und Herrn Makowka Ende Februar nach Lüneburg. Dort trafen sie sich mit einer 10. Klasse aus Wisco, (Warschau).

Ziel des Projekts war es, die schwierige deutsch-polnische Beziehungsgeschichte, insbesondere der Zweite -Weltkrieg, dessen Ausbruch sich 2019 zum 80. Mal jährt, thematisch in den Mittelpunkt der Begegnung zu rücken.

Die gemeinsamen Auseinandersetzungen mit der Vergangenheit ist eine notwendige Grundlage für Überlegungen zur Gegenwart und Zukunft. Im Rahmen dieses Jugendaustauschs wurden Gedenkstätten besucht. Die Schülerinnen und Schüler wurden durch pädagogisches Personal vor Ort angeleitet und arbeiteten thematisch in Workshops.

Die Jugendlichen erfuhren, was in der Zeit des Nationalsozialismus an den jeweiligen Orten geschehen war. Sie sollten Fragen zu den Ursachen der Verbrechen verstehen und erörtern.

Durch die Auseinandersetzung mit den Themen Fremdenfeindlichkeit, Ausgrenzung, Gewalt und Vorurteile sollten die jungen Menschen aus beiden Ländern im Verlauf des Projekts Bezüge zur eigenen Gegenwart herstellen. Ziel war es Zivilcourage und die politische Mündigkeit der einzelnen Schülerinnen/Schüler durch dieses Projekt zu stärken.

Abends ließ man den Tag mit gemeinsamen Unternehmungen und gemütlichem Beisammensein ausklingen.