Europafahrt nach Straßburg

Vom 04.11. bis zum 08.11. fuhren 10 Schülerinnen und Schüler der Schule Altstadt nach Straßburg, um auf die Spurensuche der deutsch- französischen Geschichte zu gehen. An dieser Fahrt konnten Schülerinnen und Schüler teilnehmen, die sich in der Schule und für die Schule besonders engagiert haben.

Die französische Stadt Straßburg hat eine bewegte Geschichte hinter sich. Sie gehört zum Elsass und liegt am Rhein, unmittelbar an der deutschen Grenze. Als Grenzstadt hatte sie eine zentrale Bedeutung- sowohl für Frankreich als auch für Deutschland.

Durch seine besondere Grenzlage war Straßburg immer besonders von den Kriegen zwischen Deutschland und Frankreich betroffen. Als Metropole des grenznahen Elsass hat sie im Laufe der Geschichte häufiger die Nationalität gewechselt. Unter wechselnder nationaler Herrschaft sind auch unterschiedliche Gebäude, Statuen und sogar Stadtviertel entstanden. Es sind heute sowohl deutsche Architekten, als auch französische Denkmäler zu finden.

Unter diesem Aspekt erlebten die Schülerinnen und Schüler eine Stadtführung, die am Münster begann, durch das Viertel „Petite France“ ging und im neu ins Weltkulturerbe aufgenommene Viertel Neustadt“ endete. Nach ausgiebiger Erkundung der Neustadt mit ihren Parkanlagen, der Bibliothek im Stil des Berliner Reichstages, der Uni als Geburtsstätte Europas, stand eine Bootsfahrt auf der Ill auf dem Programm.

Am folgenden Tag erreichten die Schülerinnen und Schüler am späten Nachmittag das Europaviertel mit seinen imposanten Gebäuden des Europäischen Parlamentes und des Europarates. Im Lieu d'Europe, einem Besucherzentrum, besuchte die Gruppe die Dauerausstellung zur Europäischen Union. Im Anschluss wurden die Schülerinnen und Schüler durch das Europäische Parlament geführt und hatten die Möglichkeit, einen Einblick in die Arbeit des europäischen Parlamentes zu erhalten.

Am späten Nachmittag ging es dann zu einer Steppvisite in das Museum der Modernen Kunst. Dort konnten die Schülerinnen und Schüler eine Ausstellung zur deutsch – französischen Kunst betrachten.

Am Donnerstag folgte ein Ausflug nach Colmar, die ehemalige Stadt des Deutschen Kaiserreichs. Die Hauptattraktion von Colmar ist die Altstadt mit vielen gut erhaltenen Fachwerkhäusern aus dem Mittelalter und der Renaissance. Stadterkundung, ein Besuch in der Markthalle, ein Foto im Viertel Petite Venice und das Essen eines Flammkuchen gehörten zum Pflichtprogramm.

Mit vielen Eindrücken und neu gewonnen Erkenntnissen ging es dann am Freitag wieder heimwärts Richtung Rendsburg.